Osteoporose

Tom Gmoser

Sportwissenschaften

Osteoporose

Knochen brechen leise
Ignorieren Sie Osteoporose nicht. Starke Knochen – ­starkes Leben:
Schützen Sie sich jetzt!

 

Was ist ­Osteoporose?

 

Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die ­Knochen an Dichte und Stabilität verlieren.

Knochen werden porös, spröde und brechen leichter – oft schon bei kleinen Stürzen oder sogar alltäglichen Bewegungen.
Man spricht deshalb auch von der „Knochenschwundkrankheit“.
Besonders betroffen sind Brust- und Lendenwirbelsäule, Ober- und Unterarme sowie die Beckenregion und der Oberschenkelhals.

Das Tückische:
Osteoporose entwickelt sich langsam und ohne Schmerzen – viele Betroffene bemerken sie erst, wenn es zu einem Bruch kommt.

Wen betrifft ­Osteoporose?

Laut WHO zählt Osteoporose zu den 10 häufigsten Erkrankungen. In Österreich sind rund 500 000 Personen, davon 80 % Frauen, von Osteoporose betroffen.

Besorgniserregend ist zusätzlich, dass nur etwa 20 % der Osteoporose-Fälle diagnostiziert werden. Dies bedeutet, dass viele Betroffene nichts von ihrer Erkrankung wissen und somit unbehandelt bleiben, was das Risiko für Knochenbrüche erhöht. Hinweise auf die Erkrankung sind Abnahme der Körpergröße, Rundrücken, Hautfalten­bildung am Rücken.

Nutzen Sie deshalb unbedingt die Möglichkeit einer Vorsorgeuntersuchung!

Sobald Osteoporose diagnostiziert wird, soll nämlich unverzüglich mit der Behandlung begonnen werden, um allfälligen Frakturen vorzubeugen. Idealerweise soll die Diagnose vor dem ersten Knochenbruch erfolgen.

Osteoporose kann jeden treffen, aber besonders gefährdet sind:

Frauen ab 50

  • Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, was den Abbau von Knochensubstanz beschleunigt
  • Etwa jede dritte Frau über 50 erleidet eine osteoporosebedingte Fraktur

Männer über 60

  • Auch Männer verlieren mit dem Alter Knochen­masse, allerdings wird Osteoporose bei ihnen oft später erkannt

Menschen mit Risikofaktoren

  • Familiäre Vorbelastung
  • Bewegungsmangel
  • Kalzium und /oder Vitamin-D-Mangel
  • Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
  • Bestimmte Medikamente wie zum Beispiel ­Cortison
  • Chronische Erkrankungen wie Rheuma, Schilddrüsenprobleme oder Magen-Darm-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 1 und 2, Alzheimer, Demenz und Schlaganfall
  • Verstärkte Wirbelsäulenkrümmung
  • Bereits erlittene Frakturen, besonders an den für Osteoporose typischen Stellen wie Unterarm, Rippen oder im hüftnahen Bereich.

Wie kann ich mich vor Osteoporose schützen?

Vor allem mit gesunder Ernährung, viel Sonnenlicht, Vermeidung von Nikotin und Alkohol und besonders Bewegung kann man sich am besten vor Osteoporose schützen.

Damit Ernährung für ausreichende Versorgung mit Knochenbausteinen sorgt, muss sie ausgewogen, ausreichend mit Obst und Gemüse sowie reich an Proteinen, antioxidativen Vitaminen und Mineralstoffen sein.

Dabei stellt Krafttraining einen der wichtigsten Beiträge in der Osteoporose-Prophylaxe dar. Studien zeigen, dass Krafttraining einer der zentralen Faktoren zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose ist. Allein durch Krafttraining kann man die Knochen­dichte um 1–3 % jährlich steigern, was für die Prävention sehr bedeutsam ist. Kombiniert mit den übrigen Maßnahmen bietet Krafttraining eine optimale Prävention vor Osteoporose.

Kalzium- und eiweißreiche
Ernährung

Ausreichend
Vitamin D

Regelmäßige ­Bewegung

Nicht rauchen und Alkohol reduzieren

Stürze vermeiden

Knochendichte
kontrollieren
lassen

WAS BRINGT MUSKELKRAFT FÜR MEINE ­KNOCHEN?

Keine Sorge – man wird nicht automatisch ein Bodybuilder, wenn man Krafttraining macht. Entscheidend für die positiven Auswirkungen auf Ihre Knochen ist die beim Krafttraining auftretende mechanische Belastung. Sie ist der Reiz, der den Organismus veranlasst, den Knochen wieder zu stärken und mehr Kalzium einzulagern. Damit das Training wirksam ist, darf die Belastung nicht zu gering sein, da es sich sonst nicht positiv auf die Knochenstruktur auswirkt.

Eine perfekte Ausführung der Übungen und richtige Dosierung der Belastung sind deshalb entscheidend für den Erfolg. Deshalb ist hier fachkundige Beratung wichtig, um Überlastungen, Verletzungen oder gar Brüchen vorzubeugen. Dabei zeigen die neuesten Studien, dass das Frakturrisiko vermindert wird, wenn das Training sportwissenschaftlich kontrolliert und überwacht wird.

 

Es geht nicht um Muskelberge, sondern um stabile Knochen!

Vorteile von
Krafttraining im Alter

 

  • Es stabilisiert den gesamten Bewegungsapparat
  • Es verringert das Sturzrisiko
  • Es erhält die Lebens­qualität und Selbstständigkeit

Krafttraining sollte mindestens zweimal pro Woche erfolgen.

 

Warum Koordinations- und Gleichgewichts­training?

 

Zusätzlich zum Krafttraining sollte ein Gleichgewichts- und Balancetraining sowie ein Training der Geschicklichkeit und Gewandtheit durchgeführt werden.

Dadurch wird die Körperwahrnehmung und die Reaktions­geschwindigkeit verbessert. Das verringert das Sturzrisiko massiv. Außerdem stärkt es auch das Selbstvertrauen, was wiederum zu erhöhter Bewegungs­sicherheit in Alltag und Sport führt.

 

 

Wie können wir Sie unterstützen?

Wir freuen uns, Sie auf dem Weg zu einem gezielten und sicheren Training begleiten zu dürfen.

Durch unsere individuelle Betreuung stellen wir s­icher, dass Sie korrekte Bewegungsabläufe erlernen, ohne Risiko für Fehlbelastungen, Verletzungen oder gesundheitliche Schäden.
Unser Ziel: mehr Sicherheit, mehr Muskelkraft, mehr Knochensubstanz – und mehr Lebensqualität.

Wir bieten:

Kooperation mit Ärzt:innen

Mit Ihrem Einverständnis stimmen wir die Voraussetzungen für Ihr Training mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt ab.

Diagnostik

Eine exakte sportwissenschaftliche Diagnostik ist Ausgangspunkt für ein genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Trainingsprogramm.

Krafttraining

Im individuell betreuten Training kräftigen wir Ihre Muskulatur, die Ihre Knochen stützt und vor Brüchen schützt, und stärken Ihre Knochen:

  • Angepasst an Ihre Möglichkeiten
  • Funktionelles und alltagsgerechtes Krafttraining
  • Mit oder ohne Geräte
  • In angenehmer Atmosphäre

Zeptoring®

Das Training am Zeptor® ­erhöht die Kalziumein­lagerung der Knochenzellen massiv. Außerdem verbessert sich die Stabilisation Ihrer Gelenke und der Wirbelsäule durch die Optimierung der sensomotorischen Abläufe. Durch eine verbesserte Körperwahrnehmung sinkt das Sturzrisiko und die Anfälligkeit für Verletzungen und Überlastungen.

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Welche Tipps gibt es für den Alltag?

Sichere Umgebung schaffen

  • Stolperfallen wie lose Teppiche, Kabel oder Türschwellen entfernen
  • Gute Beleuchtung in allen Räumen, besonders im Stiegenbereich
  • Haltegriffe im Bad und WC montieren
  • Rutschfeste Matten in Bad und Dusche verwenden – basierend auf den funktionellen Kapazitäten von Atmung, Kreislauf und Energiestoffwechsel

Richtiges Schuhwerk

  • Feste, gut sitzende Schuhe mit rutschfester Sohle
  • Keine Hausschuhe oder offene Pantoffeln mit glatter Sohle

Bewegung trainieren –
Sturzrisiko senken

  • Regelmäßiges Training von Kraft, ­Balance und Koordination
  • Übungen im Stehen, Gehen oder mit Hilfsmitteln, zum Beispiel Balancekissen
  • Auch kurze tägliche Bewegungseinheiten helfen

Hilfsmittel bewusst ­einsetzen

  • Taschen oder Einkaufskörbe nicht in der Hand tragen, sondern zum Beispiel mit Rucksack oder Rollwagen transportieren

Vorausschauend handeln

  • Ausreichend Zeit nehmen, besonders beim Aufstehen oder Treppensteigen
  • Nicht im Dunkeln gehen, Nachtlicht im Schlafzimmer und Flur installieren
  • Medikamente regelmäßig prüfen lassen, da manche Gleichgewicht oder Reaktionszeit beeinflussen

Selbstvertrauen stärken

  • ­Wer sich sicher fühlt, bewegt sich aktiver und kontrollierter
  • Training, gezielte Beratung und kleine Erfolgserlebnisse helfen dabei

Alle Infos auf einen Blick: Unser Osteoporose-Folder zum Download

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Dann laden Sie sich einfach unseren Folder als PDF herunter – ideal zum Abspeichern oder Ausdrucken für zu Hause.

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